Der derivative Geschäfts- oder Firmenwert einfach erklärt
5. Februar 2023
Ein Klassiker in Prüfung und Praxis
Der derivative Geschäfts- oder Firmenwert (GoF) ist eines der wichtigsten Themen in der Bilanzierung –
und ein absoluter Dauerbrenner in Bilanzbuchhalterprüfungen.
Was ist ein derivativer Geschäfts- oder Firmenwert?
Ein derivativer GoF entsteht, wenn:
ein Unternehmen zu einem Preis über dem Zeitwert des Nettovermögens erworben wird.
Der Mehrbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert.
Abgrenzung: originär vs. derivativ
-
Originärer GoF
→ entsteht im eigenen Unternehmen
→ nicht aktivierungsfähig -
Derivativer GoF
→ entsteht durch Unternehmenskauf
→ aktivierungspflichtig
Bilanzierung nach HGB
- Ansatz als immaterieller Vermögensgegenstand des Anlagevermögens
- Aktivierungspflicht bei entgeltlichem Erwerb
- Planmäßige Abschreibung über die Nutzungsdauer
- wenn nicht verlässlich schätzbar: 10 Jahre
Typische Prüfungsfallen
- Verwechslung von originärem und derivativem GoF
- falsche Abschreibungsdauer
- fehlender Ansatz in der Handelsbilanz
Diese Punkte werden in Klausuren sehr gerne abgefragt.
Video: Der Geschäfts- oder Firmenwert verständlich erklärt
Im Video erkläre ich dir:
- Entstehung des derivativen GoF
- Bilanzielle Behandlung nach HGB
- typische Klausurfragen
- Praxisbeispiele
👉 Video ansehen:
https://youtu.be/4Z8xZq9YlGk
Für wen ist das Thema relevant?
- Bilanzbuchhalter (IHK)
- Steuerfachangestellte
- Studierende
- Unternehmer mit Unternehmenszukäufen
Fazit
Wer den derivativen Geschäfts- oder Firmenwert sicher beherrscht, sammelt wertvolle Punkte in der Prüfung
und vermeidet klassische Bilanzierungsfehler.
Viel Erfolg beim Lernen
wünscht BIBUOnline